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Samstag, 26. September 2009 |
Nach einem kurzzeitlichen gesundheitlichen Zwischenhoch in den letzten zwei Wochen, in denen ich auch wieder etwas auf meinem Radl herumgedüst bin, hat es mich nun erneut flachgelegt. Mittlerweile (nach gefühlten 20 Arztbesuchen) hat sich die Ursache meines "Herumziehens" etwas eingegrenzt.
Die Nebenhöhlen sind die Wurzel des Übels. Wie schon im Winter 2005/2006 und im Frühjahr 2008 hat sich wohl eine chronisch verlaufende Entzündung irgendwo "da oben" eingenistet.
Der Grund für meine Infekt-Anfälligkeit im HNO-Bereich liegt wohl in einer äußerst krummen Nasenscheidewand. Diese vermindert die Luftzufuhr der Nebenhöhlen bei mir wesentlich, so dass sich bei einer Entzündung schnell ein Täufelskreislauf bildet: Fehlt die Luft, kann auch der Schleim nicht abfließen und die Entzündung bleibt, bzw. kommt immer wieder von neuem.
Lösung für das Problem könnte eine Operation sein, die die Nasenscheidewand begradigt und die Luftzufuhr der Nebenhöhlen erheblich verbessert. Dieser Eingriff ist heutzutage recht unkompliziert und schnell - kein Problem also. Mein Kumpel Chris Leiter hat vor drei Jahren so einen Eingriff ebenfalls erfolgreich hinter sich gebracht. Entscheiden werde ich mich nach einem weiteren Besuch beim HNO-Arzt Anfang Oktober.
Meine sportliche Saison werde ich daher vorerst komplett beenden und erst wieder Ende November ins Training einsteigen.
Blutwerte |
02.09..2009 |
| Hämatokrit (%) |
43,4 |
| Hämoglobin (g/dl) |
15,4 |
| MCH (pg) |
29,4 |
| MCHC (g/dl) |
35,5 |
| MCV (fl) |
83,0 |
| Thrombozyten (tsd/ul) |
203 |
| Leukozyten (tsd/ul) |
4,7 |
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Freitag, 21. August 2009 |
Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass ich wohl Pfeiffersches Drüsenfieber hatte. Das gröbste ist allerdings überstanden, denn die Infektion ist laut Blutbild nicht mehr akut. Kein Wunder, dass ich so lange herumgezogen habe. Mittlerweile geht es mir aber spürbar besser.
Meine Saisonplanung habe ich dennoch komplett über den Haufen geschmissen. Ins Training steige ich erst im Oktober wieder ein. Da ich den "Pfeiffer"dieses Mal kurioserweise bereits zum zweiten Mal innerhalb der letzten fünf Jahre hatte - eigentlich ist man nach der Erstinfektion lebenslang immun - möchte ich nichts riskieren.
Nicht das es mir so ergeht wie Olaf Bodden, dem ehemaligen Spitzenstürmer von 1860 München. Im Endeffekt heißt das: Keine Weltmeisterschaften, kein BMW Team Trial und keine Radrennen mehr in 2009. Zeit, um sich anderen Projekten zu widmen.
Von Freitag bis Sonntag begleite ich Wolfgang Sacher, seinen Bruder Christian und Karl Kolbeck zur Zollernalb-Tour nach Albstadt. Eigentlich wollte ich bei dem dreitägigen Etappenrennen um den Sieg mitfahren, so spiele ich den Pressesprecher für das Team Nutridual.
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Montag, 4. August 2009 |
Nichts neues an der Gesundheits-Front: Immer noch quäle ich mich mit einem Infekt herum. nachdem die bakterielle Infektion ausgeheilt ist, hat mich gleich darauf ein Virus flachgelegt. Eine Woche werde ich mindestens noch pausieren müssen, dann kann ich nach über einem Monat "Nichts-Tun" hoffentlich wieder ins Training einsteigen.
Eine gute Nachricht gibt es dennoch: Mittlerweile bin ich stolzer Besitzer einer Nikon D700 - eine echte Profi-Kamera. Ihren ersten Funktionstest bestand das Teil mit Bravour. Die Fotos meines Besuchs bei der Aktion "Muskeln für Muskeln" findet ihr in meiner Galerie. |
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Sonntag, 19. Juli 2009 |
Ein Besuch beim Arzt gab Aufklärung über meine seltsame Schwäche der letzten Tage: Eine Infektion bremst mich aus. Mir wurde nicht nur eine zweiwöchige Einnahme von Antibiotika verordnet sondern auch eine dementsprechend lange Sportpause. Ende Juli kann ich hoffentlich wieder ins Training einsteigen. Danach bleiben mir sechs Wochen, um in Form zu kommen.
Ich nutzte die Gelgenheit gleich, um ein Blutbild machen zu lassen. Hier meine Werte:
Blutwerte |
15.07.2009 |
| Hämatokrit (%) |
42,7 |
| Hämoglobin (g/dl) |
14,9 |
| MCH (pg) |
30,1 |
| MCHC (g/dl) |
34,9 |
| MCV (fl) |
86,3 |
| Thrombozyten (tsd/ul) |
165 |
| Leukozyten (tsd/ul) |
3,9 |
| Erythrozyten (mill./ul) |
5,0 |
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Dienstag, 14. Juli 2009 |
Planänderung. Nachdem ich seit letzten Donnerstag durch einen grippalen Infekt äußerst geschwächt bin und Training nicht möglich ist, rückt ein gutes Abschneiden bei der Bayerischen Bergmeisterschaft am Sudelfeld Anfang August in weite Ferne. Ich werde mich deshalb auf die Highlights im Herbst konzentrieren und meine Form neu aufbauen. Sehr schade, da ich gerne wieder ein paar Uphill-Rennen gefahren wäre. Aber was hilft's ...? |
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Freitag, 10. Juli 2009 - BZF Peißenberg (6,3 km) |
Krank reißt man keine Bäume aus
Teilnahme am Peißenberg-Rennen war von vorne herein "a Schmarrn".
Seit Mittwoch Abend fühlte ich mich nicht wohl. Leichtes Kratzen im Hals, ein bisschen Kopfweh. Kein Grund, mich vom Training abzuhalten, dachte ich mir und nahm gestern wie gewohnt am Vereinstraining des RC Concordia 86 München teil. Gemeinsam mit Ex-Profi Marc Weisshaupt führte ich die Gruppe die erste halbe Stunde an, bevor ich abbog um an der "Mauer von Straßlach" meine Vorbelastungsintervalle für das Bergzeitfahren am Hohen Peißenberg zu fahren. Doch schon nach einer Minute brach ich ab - ich war einfach zu platt. Auf dem Heimweg fror es mich trotz warmer Temperaturen und beim Abendessen bekam ich kaum einen Bissen herunter.
Am nächsten Tag sollte alles besser sein - dachte ich mir. Beim Warmfahren am Peißenberg merkte ich aber bereits, dass es mir nicht gut ging. Oben am Gipfel war ich trotz lockerer Fahrt richtig fertig - und das beim Aufwärmen. Das Rennen knockte mich dann endgültig aus: Ich fand nie einen Rhytmus und wollte nach zwei Kilometern am liebsten vom Rad steigen. Mit einem Schleimball im Mund - bei mir ein schlechtes Zeichen - quälte ich mich gen Gipfel. Nach 18:20 Minuten erreichte ich schließlich das Ziel. Meine schlechteste Peißenberg-Zeit seit fünf Jahren.
Fazit: Fahre nie ein Rennen, wenn du dich nicht wohl fühlst! |
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Freitag, 26. Juni 2009 - EZF Hohendilching (36 km) |
Zweiter Platz ist wie ein Sieg
Der zweite Rang beim Einzelzeitfahren in Hohendilching versilbert die sportlich erfolgreichste Woche seit fast zwei Jahren.
"Ich will dich ja nicht in Depressionen stürzen, aber es warten schon viele wieder mal auf eine Aktion von dir." Das ist nur einer von zahlreichen Sprüchen, die ich mir aufgrund meines verletzungsbedingten Leistungseinbruchs im Laufe der letzten zwei Jahre anhören musste. Einerseits nerven solche Aussagen gewaltig - geht es doch bei unseren Radrennen vor allem um Spaß. Andererseits spornen sie einen auch an, wieder auf das alte Niveau zurückzukommen.
Seit drei Monaten kann ich nun wieder fast schmerzfrei trainieren. Knapp 3.500 Kilometer habe ich in dieser Zeit seit Ende März gefahren. Nicht viel aber genug, um endlich wieder in den Rennbetrieb einzusteigen. Das Einzelzeitfahren in Hohendilching sollte mein fünfter Wettkampf innerhalb der letzten acht Tage werden - eine intensive Woche. Die Strecke war ich zuvor im Training extra nochmals abgefahren - ein toller Kurs: Fast durchgehend flach und nur zwei Bremspunkte ... eine Runde für Highspeed-Spezialisten.
Ich versuchte mir das Rennen gut einzuteilen. Um meine derzeitige Form noch besser einschätzen zu können, stoppte ich nach jeder gefahrenen Runde meine Zwischenzeit. Ich fand schnell einen Rhytmus, den ich den gesamten Wettkampf über treten konnte. Den vor mir gestarteten Teilnehmer, Christoph Albrecht, überholte ich bereits nach 4,5 Kilometern. Danach war ich alleine. Die Zeit verging aber schnell. Ich benötigte immer knapp unter zehn Minuten für die 7,5 Kilometer lange Runde. Das Zeitfahren fühlte sich richtig gut an.
Im Ziel erfuhr ich dann, dass ich nur lächerliche vier Sekunden auf den 36 Kilometern verloren hatte - ärgerlich. Damit belegte ich wieder einmal meine Lieblingsposition: Rang zwei. Den Sieg holte sich Philipp Geisert. Karl Kolbeck hatte als Dritter bereits eine halbe Minute Rückstand. Viel größer als die Enttäuschung über den verpastten Sieg war allerdings meine Freude über das gute Rennen. Es war nicht nur der Abschluss einer richtig guten Woche sondern hat auch gezeigt, dass mir nicht mehr viel fehlt, um an mein früheres Niveau anzuknüpfen.
Rundenzeiten:
- 9:58 Minuten
- 9:55 Minuten
- 10:02 Minuten
- 9:59 Minuten
- 9:47 Minuten
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Mittwoch, 24. Juni 2009 |
Heute erschien im Isar-Loisach-Boten ein Artikel über den Auftritt des Team VitArea beim 24-Stunden-Rennen im Olympiapark München.

Isar-Loisach-Bote vom 24. Juni 2009
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Dienstag, 23. Juni 2009 - Jedermannzeitfahren Rednitzhembach |
Erster Saisonsieg im Teamzeitfahren
Das Team Nutridual mit Paralympics-Sieger Wolfgang Sacher, seinem Bruder Christian, Karl Kolbeck und mir gewinnt das Teamzeitfahren in Rednitzhembach.
Nutridual ist nicht nur mein Hauptsponsor sondern auch der Name eines kleinen Rennteams, das in Zukunft bei einigen Jedermann-Events auf sich aufmerksam machen will. Beim Jedermannzeitfahren im fränkischen Rednitzhembach stellten wir eine vierköpfige Equipe für das Mannschafts-Zeitfahren. Mit dabei waren: Karl Kolbeck, Werner Müller-Schell, Christian Sacher und Wolfgang Sacher.

Team Nutridual gewinnt das Jedermannzeitfahren in Rednitzhembach
Die 15 Kilometer lange Strecke erwies sich durch Regen und Kälte schwieriger als angenommen - obwohl sie so gut wie flach war. Da es unser erstes gemeinsames Teamzeitfahren war, kämpften wir anfangs auch mit Abstimmungsschwierigkeiten. Nach fünf Kilometern verloren wir mit Christian auch noch einen Fahrer, so dass wir die restliche Distanz zu dritt fahren mussten. Wir fanden allerdings einen flotten Rhytmus und konnten vor allem am Ende noch einmal richtig Zeit gut machen.

Wolfgang Sacher wird Vierter beim Einzelzeitfahren
Bei der Siegerehrung war dann die Freude groß: Team Nutridual stand nicht nur auf dem Stockerl sondern sogar auf der obersten Stufe: Platz eins - ein weiterer Saisonsieg. Da Wolfgang zuvor mit Platz vier im Einzelzeitfahren ebenfalls gut abschnitt fuhren wir mit reichlich (alkoholfreiem) Bier, Energie-Riegeln und Leberwurst nach Hause.

Die Sieger: Christian Sacher, Karl Kolbeck, Wolfgang Sacher und Werner Müller-Schell
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Sonntag, 21 . Juni 2009 - 24-Stunden-Rennen Olympiapark |
Mountainbike-Debüt geglückt
Das 24-Stunden-Rennen im Olympiapark München wurde zu meiner Premiere im Cross-Country-Sport. Es wurde eine lustige und erfolgreiche Angelegenheit.
Als mich Christian Sacher Anfang des Jahres fragte, ob ich in seinem neuen VitArea-Team mitmachen will, habe ich pauschal einfach zugesagt. Doch aus Spaß wird bekanntlich Ernst und so stand ich an diesem Wochenende tatsächlich als Teilnehmer eines Achter-teams beim 24-Stunden-Rennen im Olympiapark München am Start.

Das Team VitArea: Christoph Lösche, Matthias Dichtl, Christian Stoll, Florian Doktor, Werner Müller-Schell, Christian Sacher, Florian Carda, Jörg Herdegen
Obwohl ich zuvor im Prinzip noch nie richtig auf einem Mountainbike gesessen bin oder an einer solchen Cross-Country-Veranstaltung teilgenommen habe, fühlte ich mich von der ersten Runde an wohl auf den "dicken Reifen". Auch die lange Dauer des Rennens machte mir nichts aus. Ganz im Gegenteil: Am Ende fuhr ich meine schnellsten Zeiten. Mit 20:07 Minuten lag meine Bestzeit noch unter der von Ex-Cross-Weltmeister Mike Kluge.

Mein erstes Mountainbike-Rennen im Olympiapark (Foto: sportograf.com)
Dabei kam mir sehr entgegen, dass wegen der unsicheren und schmierigen Witterungsbedingungen einige technisch anspruchsvolle Streckenabschnitte ausgelassen wurden und ich auf den vielen geteerten Geraden drücken konnte. Auch die anderen waren schnell unterwegs. Und nachdem wir zwischenzeitlich sogar in Führung lagen, durften wir uns am Ende über Platz zwei von 80 Mannschaften freuen. Auf dem Papier halte ich dieses Ergebnis für fast genauso wertvoll wie der Dritte Platz beim Giro delle Dolomiti 2007.

Gemeinsam über die Ziellinie: Team VitArea wird Zweiter beim 24-Stunden-Rennen München
Ein großes Lob geht an die anderen VitArea-Fahrer: Jeder gab sein Bestes. Zusammen haben wir richtig gut harmoniert und uns gegenseitig bestens motiviert. So stelle ich mir ein Team vor. Hoffentliche rgibt sich bald wieder die Gelegenheit auf einen gemeinsamen Einsatz!

So stelle ich mir ein gutes Team vor. Das Rennen war trotz Quälerei eineMords-Gaudi
Rundenzeiten:
- 21:28 Minuten
- 20:50 Minuten
- 20:51 Minuten
- 22:00 Minuten
- 22:07 Minuten
- 21:50 Minuten
- 20:07 Minuten (Bestzeit)
- 20:32 Minuten
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Freitag, 19. Juni 2009 - 1000-Meter-Sprint Hadorf (1,0 km) |
Satz mit X - das war wohl nix. Diese Floskel trifft wohl am besten auf meine Leistung beim 1.000-Meter-Sprint in Hadorf zu. Das Rennen ist eigentlich eines meiner Lieblingsrennen aber dieses Mal habe ich es ganz schön verpatzt.
Nachdem meine Zeitfahr-Maschine nach dem Lenkerbruch von Herrieden noch nicht wieder einsatzbereit war fuhr ich das Rennen auf meinem Straßenrad. Dies sollte sich im nachhinein als Nachteil herausstellen - hatten doch alle Fahrer vor mir ihre Zeitfahrer am Start.
Das Rennen selbst begann ich sehr verhalten. Ich wollte mich bis zum Ende steigern und nicht schon nach 700 Metern einbrechen. Dieser Plan ging allerdings gründlich daneben: Als ich über die Ziellinie fuhr, war ich immer noch in der Beschleunigungsphase und in keinster Weise kaputt. Das zeigte auch meine Zeit: Mit 1:09 Minuten war ich zwar zwei Sekunden schneller als im Vorjahr aber ganze vier Sekunden hinter dem Sieger Florian Carda. Insgesamt landete ich auf dem siebten Platz.
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Freitag, 19. Juni 2009 |
Der Sturz bei der Bayerischen Meisterschaft im Einzelzeitfahren Ende April in Herrieden war im Nachhinein teurer als angenommen: Zur Sicherheit ließ ich meinen HED Aerobar Zeitfahrlenker röntgen - bei Carbon weiß man ja nie. Und tatsächlich: Genau an der Lenkerklemmung zeichnete sich ein beginnender Riss ab. Kein Wunder , hat es mich doch bei über 40 km/h auf Kopfsteinpflaster hingelegt. 500 Euro mit einem Schlag futsch - shit happens!

Ein beginnender Riss in der Lenkerklemmung meines HED Aerobars
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Donnerstag, 18. Juni 2009 |
Das 24-Stunden-Rennen in München rückt immer näher. Noch zwei Tage sind es, bis wir uns mit den Stollenreifen über den Rundkurs im Olympipark graben. Ich werde für das neu gegründete Mountainbike-Team VitArea an den Start gehen.
Teamchef der acht-köpfigen Mannschaft ist Christian Sacher. Obwohl ich kein Mountainbiker bin und im Prinzip null Erfahrung auf dem Bergrad besitze, hat er mir das Vertrauen entgegen gebracht, für VitArea zu fahren. Die Equipe besteht aus einem Mix von Fahrern des TSV Perchting-Hadorf und dem RSC Wolfratshausen.
Gestern und heute erschien in fast allen regionalen Ausgaben des Münchner Merkur ein Vorbericht über das neue VitArea-Team.

Isar-Loisach-Bote vom 18. Juni 2009
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Sonntag, 7. Juni 2009 |
Doppelter Energielieferant
Nutridual kann Lücken im Immunsystem schließen
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist für Sportler besonders wichtig. Kommt allerdings zusätzlich zu den Strapazen von Training und Wettkampf noch Ärger im Beruf oder anderer psychischer Stress hinzu, können schnell Mangelerscheinungen im Mineralhaushalt auftreten. Abhilfe schaffen hier Nahrungsergänzungsmittel.
Eine Alternative auf dem heiß umkämpften Martk ist Nutridual. Das neue Produkt besteht aus zwei unterschiedlichen Kapseln. Deren getrennte Einnahme zeigt eine bessere Verträglichkeit der Mikronährstoffe und reduziert die Gefahr einer Stoffwechselblockade, die bei gleichzeitiger Einnahme von Vitaminen, die sich nicht miteinander vertragen, entstehen kann. Dadurch soll das Immunsystem gestärkt und die Regeneration unterstützt werden.
Für Leistungssportler besonders interessant ist die Tatsache, dass das Produkt in die Kölner Liste aufgenommen wurde und somit bedenkenlos eingenommen werden darf. Erhältlich ist Nutridual in Apotheken. Informationen findet Ihr online unter www.nutridual.de.

www.nutridual.de
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Dienstag, 2. Juni 2009 - Bergzeitfahren Kesselberg (4,7 km) |
Das Comeback des Jahres - so bezeichnete mein Vereinskollege vom RC Concordia 86 München, Erich Schwarz, mein Ergebnis beim Bergzeitfahren am Kesselberg. Mit nur zwei Sekunden Rückstand auf Karl Kolbeck wurde ich Zweiter. Zusammen distanzierten wir beide auf der 4,7 Kilometer langen Bergstrecke die Konkurrenz um über eine halbe Minute - der Doppelsieg war perfekt. Nach meiner langen Verletzungspause ist das für michein wirklich toller Erfolg. Zudem war es meine erste gute Platzierung für das Team Nutridual.

An alle Single-Frauen: Normalerweise sehe ich attraktiver aus ... (Foto: Matthias Laar)
Wie bereits letzte Woche beim Bergtraining in Südtirol besprochen, wollten Karl und ich das heutige Bergzeitfahren der BMW-Radsportgruppe nutzen, um zu testen, ob die vielen Höhenmeter etwas gebracht hatten.
Mit Christian Sacher und Chris Leiter waren einige alte Bekannte mit am Start. Auch etliche Handicap-Sportler waren anwesend. Sie fuhren in diesem Rennen um den Titel des Bayerischen Bergmeisters in ihren Klassen.
Für mich war es nach letztem Jahr bereits die zweite Teilnahme am Kesselberg-Zeitfahren. Während 2008 allerdings die Sonne schien war es diesesmal eine Regen-Lotterie. Beim Warmfahren schüttete es tweilweise sehr stark, so dass wir bereits völlig durchnässt an den Start gehen mussten. Zwar hörte der Regen pünktlich zum Rennbeginn auf, der nasse Belag und vor allem der böhige Gegenwind machten richtig gute Zeiten aber unmöglich.

Attacke am Kesselberg (Foto: Matthias Laar)
Ich versuchte mir das Rennen so gut wie möglich einzuteilen. Am Anfang ging ich es eher langsam an und wurde hinten raus immer schneller. Auch hielt ich mich weitestgehend an meine Vorgabe, eine hohe Trittfrequenz zu fahren. Einen Rhytmus zu finden war bei dem starken Wind allerdings nicht leicht, so dass ich sehr oft zwischen Wiegetritt und Fahren im Sitzen abwechselte.
Am Ende merkte ich die Anstrengungen sehr deutlich. Mit meinen 3.000 Jahreskilometern fehlt mir einfach noch ein ganzes Stück zur Topform. Mit letzter Kraft wuchtete ich mich über die Ziellinie - mit einer Zeit von 11:43 Minuten.
Es war schon 23:00 Uhr als plötzlich mein Handy klingelte. Karl war dran und verkündete mir das Ergebnis: Wir hatten die Plätze eins und zwei belegt. Mit nur zwei Sekunden Vorsprung gewann er vor mir. Der Drittplatzierte hatte bereits über eine halbe Minute Rückstand - der Hammer!

Die Pulskurve zeig es - das Rennen habe ich mir gut eingeteilt
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Samstag, 31. Mai 2009 |
Die Bayern-Rundfahrt ist das derzeit größte Etappenrennen im deutschen Radsport. Dass der Veranstalter im Rahmen des Profi-Zeitfahrens ein Rennen für die Paralympics-Sportler ausrichtete, zeigte, dass der Behinderten-Radsport immer präsenter wird.
Gemeinsam mit Wolfgang Sacher und seinem Hauptsponsor Nutridual fuhr ich nach Friedberg um wie schon bei den Events zuvor Wolfgang zu begleiten. Wir fuhren während des Rennens hinter ihm und spielten das Begleitfahrzeug. Auf den 30 Kilometern holte Wolfgang sage und schreibe fünf vor ihm gestartete Fahrer ein. Überlegen gewann er den Wettkampf mit zweieinhalb Minuten Vorsprung auf Chris Leiter.

Wolfgang Sacher überzeugt auch bei der Bayern-Rundfahrt |
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Sonntag, 25. Mai 2009 |
Gemeinsam mit Wolfgang Sacher fuhr ich von 18. bis 25. Mai nach Manchester/England, beziehungsweise Corrèze/Frankreich, um Wolfgang dort beim Paralympic World Cup und Europacup zu begleiten.

Wolfgang Sacher gewinnt Bronze beim Paralympic World Cup in Manchester
Bei beiden Events knüpfte Wolfgang an seine starken Leistungen der vergangenen Wochen an: In Manchester verpasste er Rang zwei nur knapp und gewann Bronze gegen sehr gute internationale Konkurrenz. In Frankreich holte er sich sogar den Gesamtsieg.

Wolfgang Sacher auf dem Weg zum Gesamtsieg beim Europacup in Frankreich |
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Sonntag, 17. Mai 2009 - Lizenzrennen Schrobenhausen (96 km) |
Weiter im Aufwind
Das erste lizensierte Straßenrennen seit fast zwei Jahren beendete ich ohne Probleme im Hauptfeld
Etwas auferegt war ich ja schon, als ich gemeinsam mit meinem Trainingspartner » Karl Kolbeck nach Schrobenhausen fuhr. Der dortige Straßenpreis solte mein erstes Lizenzrennen seit zwei Jahren sein. Mein Ziel war deshalb, mich überhaupt erst einmal wider im Kreise der Amateur-Radsportler zurechtuzfinden. Mit Philipp Geisert (RC Concordia 86 München), Christoph Lösche und Chris Leiter (beide RSC Wolfratshausen) gingen weitere bekannte Gesicher an den Start.

Das Concordia-Rennteam (Foto: Carolyn Firesl / www.hapana.de.vu)
Schon nach Runde eins merkte ich, dass das Ziel, das Rennen im Feld zu beenden kein Problem werden würde. Die Beine waren trotz vier intensiver Trainingstage zuvor gut. Was mir allerdings deutlich fehlte, war das Durchsetzungsvermögen im Feld - eine Sache die ich erst wieder lernen muss. Aus diesem Grund entschied ich mich relativ schnell, dass ich am Ende nicht in einem eventuellen Sprint mitmischen möchte.
Die dadurch zur Verfügung stehende Kraft investierte ich also in zwei sinnlose Attacken. In Runde zwei versuchte ich am Hinterrad von Andi Neumeier in eine Fluchtgruppe zu kommen - ohne Erfolg. Und im letzten Umlauf probierte ich es Solo. Nach 500 Metern war aber auch dieses Abenteuer vorbei. Es macht einfach keinen Sinn bei 50 km/h vom Feld wegzufahren - vor allem wenn der Wind von vorne kommt und es noch zehn Kilometer bis ins Ziel sind.

35. Platz in Schrobenhausen (Foto: Carolyn Firesl / www.hapana.de.vu)
Nach meinem letzten Pseudo-Angriff lies ich mich im Feld zurückfallen. Erstaunt war ich dann schon, als dieses gerade einmal noch 60 Mann zählte. Ursprünglich waren wir mit einem 150 Fahrer starken Peloton gestartet. Und schnell kam mir das Rennen wirklich nicht vor.
Dass ich am Ende noch einmal auf Rang 35 vorgespült wurde, verdankte ich einem heftigen Massensturz, einem Kilometer vor dem Ziel. Leider waren auch Christoph Lösche und Karl Kolbeck darin verwickelt. Christoph brach sein Helm und Karl der Sattel - zusätzlich wurden beide um eine mögliche Platzierung gebracht.

Durchschnittspuls 173 - für ein Straßenrennen verhältnismäßig niedrig
Wie locker das Rennen war, entnahm ich am Ende der Auswertung meines Garmin Edge 705: Durchschnittspuls 173 zeugt nicht gerade von einer absoluten Ausbelastung. Mein Maximalpuls war allerdings sehr hoch: 206 Schläge hatte ich bei meiner Attacke in der letzten Runde - so hoch war ich seit vier Jahren nicht mehr gekommen.
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Freitag, 15. Mai 2009 |
| Text Straßenrennen Harmating |
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Mittwoch 13 . Mai 2009 |
| Text Leistungsdiagnostik |
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Sonntag, 10. Mai 2009 |
| Text Rosenheimer Straßenpreis |
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Samstag, 2 - Sonntag, 3. Mai 2009 - Bayerische Meisterschaften |
| Text Bayerische Meisterschaften |
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Donnerstag, 30. April 2009 |
Der April war ein Monat wie ich ihn mir seit langem einmal wieder gewünscht habe. Fast beschwerdefrei konnte ich mein volles Pensum trainieren und da erste Mal seit zwei Jahren 1.500 Kilometer im Monat fahren. Einen großen Anteil hatte daran sicherlich auch das Trainingslager auf Mallorca.
Viele meiner Trainingseinheiten findet ihr übrigens unter » Garmin Connect
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Sonntag, 19. - Sonntag, 26. April 2009 |
Trainingslager Mallorca
Eigentlich wolte ich dieses Jahr in gar kein Trainingslager fliegen. Doch als ich die Möglichkeit bekam, gemeinsam mit Paralympics-Sieger Wolfgang Sacher und dem Bayerischen Behindertensportverband eine Woche nach Mallorca zu fliegen, konnte ich einfach nicht ablehnen.

Keine Absicht: Die vier "Nutridual-Daltons"
Mein Knie war dank neuer Einlegesohlen von Specialized seit Ende März fast schmerzfrei - also stand einer intensiven Grundlagenwoche nichts im Weg. Wolfgang und ich nutzen den Aufenthalt auf der Insel aber nicht nur zum Radfahren. Es galt seine mediale Planung für das anstehende Jahr zu bewältigen und Fotos für seine Sponsoren, allen voran » Nutridual, zu schießen.

Paralympics-Sieger W olfgang Sacher im Anstieg von Sa Calobra
Insgesamt bewältigte ich in den acht Tagen rund 550 Kilometer auf dem Rad - eine Woche, wie ich sie seit gut zwei Jahren nicht mehr erlebt habe. Dabei ging es nicht nur flach zu - auch in den Bergen waren wir oft unterwegs.

Bekommt der Müller-Schell etwas Wadeln?
Ausführliche Berichte findet ihr im » Web-Blog von Wolfgang Sacher.
Einen Pressebericht gibt es im neuen » Spoka.

Tino Käßner, Günther Grausam, Wolfgang Sacher und Thomas Beckstein in San Salvador

Der Kader des Bayerischen Behindertensportverbandes
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Samstag, 11. April 2009 |
Lizenzrennen Olympiapark
Lizenzrennen in München gibt es selten - heute fand im Olympiapark der Große Preis über den Olympiaberg München statt. Am Start waren mit Karl Kolbeck und Philipp Geisert auch zwei Fahrer des RC Concordia 86 München. Beide fuhren im A/B/C-Rennen über 88 Kilometer. Ganze 40 mal mussten sie den Olympiaberg bezwingen. Während Karl nach zehn Runden ausstieg, schaffte es Philipp auf einen tollen 20. Platz. Gratulation. Hier die Stimmen der beiden zum Rennen:
Karl Kolbeck: "Der Start verzögerte sich um fast 30min, weil ein Eis-Laster auf der Strecke stand - dann ging aber die Post ab. Ungefähr 120 Starter machten sich das erste mal von insgesamt 40 auf die 2,2 Kilometer lange mit 29 Höhenmetern gespickte Runde - in einem Tempo, das so schnell war, dass es gleich das halbe Feld zerlegte ... Am Anstieg hatte ich die ersten Male über 500 Watt Durchschnittsleistung und im kurzen Flachstück 45 km/h. Nach drei Runden hatten wir einen kleinen Abstand zum Feld, konnten die Lücke aber wieder zufahren. Leider hab ich dann nach zehn Runden die kleine Lücke nach dem Anstieg nicht mehr zufahren können und musste aussteigen."

Karl Kolbeck (RC Concordia 86 München) beim Straßenpreis über den Olympiaberg
Philipp Geisert: "Ich war mehrmals kurz vorm Aussteigen. Nach drei Runden dachte ich schon, es wäre vorbei. Doch Karl und ich kämpften uns mit einigen anderen wieder ans Feld, das bereits zu diesem Zeitpunkt dezimiert war. Die nächsten Runden war Beißen am Ende des Feldes angesagt - immer kurz vorm Abreißen lassen. Als mich die letzten Kräfte schon verlassen wollten, wurde das Tempo am Berg fahrbarer. Aber immer wieder sah man Fahrer am Berg stehen, die die Kurbel einfach nicht mehr rumbrachten. Das nun sehr klein gewordene Feld entlockte wieder Reserven in mir. Einmal konnte ich das Tempo forcieren, bevor die letzten Kräfte schwanden. Die Runden gingen nicht vorbei. Krämpfe machten sich spürbar. Selbst das viele Trinken half nichts mehr dagegen. Ein letztens mal ging es den Berg hoch. Viel hatte ich nicht mehr zu geben. Ich war einfach nur froh den Zielstrich zu erreichen. Die Blagerrei hatte endlich ein Ende."

Philipp Geisert (RC Concordia 86 München) beim Straßenpreis über den Olympiaberg
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Sonntag, 5. April 2009 |
Gemeinsam » Wolfgang Sacher und » Karl Kolbeck fuhr ich nach Aichach, um die beiden beim Aichacher Straßenpreis zu betreuen. Da ich erst seit gut zwei Wochen wieder ein bisschen auf dem Rad sitze, macht es für mich noch keinen Sinn, nur an das Rennen fahren überhaupt zu denken.
Während Karl im Rennen der C-Klasse über 70 Kilometer startete, fuhr Wolfgang Sacher den Wettbewerb der Senioren 2. Dabei zerlegze der Paralympics-Sieger mit zwei Attacken das Feld. Für eine vordere Platzierung reichte es trotzdem nicht - im letzten Umlauf bekam Wolfgang Krämpfe. Zufrieden war er nach Rennen trotzdem. Es war immerhin sein erster Renneinsatz seit über einem halben Jahr. Außerdem war es das erste Event, beim dem Wolfgang offiziell für das Team Nutridual an den Start ging. Karl landete auf dem 35. Platz.
Zu Wolfgangs Auftritt veröffentlichte ich auch einen Bericht in der regionalen Presse: » Aichacher Zeitung

Paralympics-Sieger Wolfgang Sacher beim Aichacher Straßenpreis
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Dienstag, 31. März 2009 |
Nachdem ich die letzten drei Jahre beim Verwalten meiner Trainingseinheiten auf den CicloTrainer von CicloSport gesetzt habe, benutze ich seit dieser Saison eine neue Software: SportTracks. Dort lassen sich die GPD-Aufzeichnungen meines Garmin Forerunners einfach einlesen. Außerdem gibt es viele weitere schöne Tools, um die öde Sammlung an Zeiten und Kilometern attraktiv zu machen.
Mit meinem Training bin ich derzeit zufrieden. Zwar bin ich immer noch durch die Sehnenprobleme meines Knies beeinträchtigt, allerdings habe ich einigermaßen Zeit auf meinen Langlauf-Ski verbringen können. Im Februar bremste mich eine hartnäckige Erkältung etwas ein, in der zweiten März-Hälfte legte ich eine Ruhepause nach der harten Langlauf-Saison ein.
Anbei findet ihr meine derzeitigen Statistiken. Ab sofort versuche ich am Monatsende immer eine Übersicht meiner Einheiten online zu stellen.
Zeit-Statistik Wochen:

Zeit-Statistik Monate:

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Sonntag, 29. März 2009 |
Wie jedes Jahr nahm ich auch in diesem Winter am Winterpokal teil auf mtb-news.de teil. In dieser Spaß-Wertung, bei der es darum geht mit Trainingseinheiten Punkte zu sammeln war ich noch nie sonderlich gut. Früher lag das vor allem am sportlichen Winterschlaf. In den letzten zwei Jahren sind es meine Knie-Probleme, die mich bremsten. Dennoch konnte ich in diesem Winter regelmäßig trainieren und mich am Ende über mein bisher bestes Ergebnis in der Gesamtwertung freuen:
Mit 141:43 Stunden und 430 Punkten wurde ich am Ende 774. von 2533 Teilnehmern In der Kategorie Ski-Langlauf erreichte ich Rang 36.
Im Vereins-internen Ranking des RC Concordia 86 München lag ich dennoch weit zurück. Hier machte Horst "das Tier" Schwanke das Rennen.
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Samstag, 28. März 2009 |
Endlich ist der Frühling da. Gemeinsam mit Paralympics-Sieger Wolfgang Sacher genoss ich den ersten richtigen warmen Tag des Jahres. Bei 15 Grad in der Sonne fuhren wir eine lockere 50-Kilometer-Runde und machten Fotos für Wolfgangs neue Homepage. » Wolfgang Sacher

Zusammen mit Paralympics-Sieger Wolfgang Sacher am Riegsee bei Murnau
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Sonntag, 22. März 2009 |
Nach langer Zeit gibt es endlich einmal wieder ein Update für diese Seite. Folgende Punkte wurden auf den aktuellen Stand gebracht:
Vor allem der Punkt » Training ist für euch interessant: Ab sofort kann man alle Trainingseinheiten, die ich mit meinen Garmin Forerunner 405 aufzeichne, online betrachten. Siehe folgenden Link: » Garmin Connect |
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Samstag, 14. März 2009 - Skadi-Loppet Bodenmais (30 km) |
Noch möchte ich mir kein Urteil über diese Veranstaltung erlauben. Das kommt ganz auf die Reaktion der Veranstalter an. Siehe meinen Brief an die Organisation.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Voller Vorfreude habe ich mich für den Skadi Loppet über 30 Kilometer in der Freien Technik angemeldet. Mit entsprechend hohen Erwartungen - wie sie bei fast 40 Euro Nachmeldegebühr hervorgerufen werden - bin ich am 14. März über zwei Stunden von München nach Bodenmais gefahren. Was mir dort allerdings widerfahren ist, habe ich in sechs Jahren Leistungssport noch bei keinem Event erlebt.
Für das Parkplatz- und Busproblem können sie nichts. Sehr wohl aber für die Pannenserie im Anschluss:
Meine gebuchte und bereits bestätigte Startnummer 137 war bei der Ausgabe des Startpakets verschwunden. Daraufhin durfte ich geschlagene 30 Minuten auf eine Ersatznummer warten. In Zeiten von Chip-Zeitmessung & Co. ein absolutes Unding. Den mir zustehenden Startblock (die neue Nummer war der letzte Block) konnte ich schließlich nur mit einer schriftlichen Bestätigung betreten - ebenfalls noch nie erlebt. Natürlich hatte ich kaum mehr Zeit, mich für den Wettkampf aufzuwärmen. Da halfen auch die Scherze des Personals ("Sei froh, dann bist du im Rennen ausgeruhter") nichts.
Auf der (wirklich schönen) Strecke habe ich dennoch alles gegeben und mich auch sehr über das Geschenk im Ziel gefreut. Doch jetzt muss ich mit Erschrecken feststellen, dass ich nicht in der Ergebnisliste auftauche. Scheinbar wurde vergessen, meine Ersatznummer zu übertragen?
Nichts für ungut:
- Das Event hat den gesamten Tag eingenommen (Anfahrt, Vorbereitung, Rennen, Abfahrt)
- Ich habe dafür gut 80 Euro aufgewendet (Startgebühr, Benzin, Verpflegung nicht eingerechnet)
- Auf der Veranstaltung selbst hatte ich auf Grund von Pannen in der Organisation nur Probleme (Startnummernausgabe, Ergebnis, der Mailverkehr jetzt)
- Ich habe letztendlich keinen Nachweis meiner Leistung
[...]
Vielen Dank für ihre Antwort,
Werner Müller-Schell
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Sonntag, 8. März 2009 - 41. Engadin Skimarathon (42 km) |
Marathon auf Eis
Wer einmal Lust hat, gemeinsam mit 10.000 anderen Langläufern zu frieren und zu leiden, der sollte nach Maljoa fahren. Dort findet alljährlich der Engadin Skimarathon statt. Ein besonderes Erlebnis, das ich mir sicherlich nicht zum letzten Mal angetan habe.
Gemeinsam mit Harald Faude vom RSC Wolfratshausen fuhr ich bereits am Mittwoch in die Schweiz, um mich auf den das größte Langlauf-Event in Mitteleuropa einzustimmen: den Engadin Skimarathon. Wir buchten in der Skatingschule von Peter Scherrer eine speziell auf diesen Volkslauf zugeschnittene Vorbereitungswoche, in der wir nicht nur die Strecke des Rennens kennenlernten sondern auch unsere Lauftechnik erheblich verbessern konnten. "Armschwung" hieß das Rezept für den großen Tag, das wir bei Wind und Wetter trainierten.
Ich ging dabei stets vorsichtig zu Werke - hatte ich doch eine Woche zuvor beim Training meine Bizepssehne im linken Arm überlastet. Da die meisten technischen Übungen sowieso ohne Stöcke stattfanden, war das im Endeffekt kein Problem. Sorgen machte ich mir nur für den anstehenden Marathon.

Bereits am Mittwoch fuhr ich ins Engadin, um mich auf den Skimarathon vorzubereiten
Da sich meine Beschwerden im laufe der Tage eher verbesserten als verschlechterten, ging ich optimistisch an die Wettkampf-Vorbereitungen. Im Vergleich zum Radfahren gibt es da beim Ski-Langlauf nämlich deutlich mehr zu tun: Nach einem Ski-Test am Samstag Vormittag begann im Anschluss eine wahre Wachs-Orgie, die sich bis in die späten Abendstunden hineinzog. Nach der Grundierung, zwei weiteren Wachsen und einer Pulverschicht wurde jeder Ski noch mit einer Prägung versehen - nichts sollte dem Zufall überlassen werden.
Early Bird oder Late Worm?
Das Prinzip der perfekten Vorbereitung verfolgten wir auch am Renntag selbst: Um 4:15 Uhr klingelte der Wecker, eine halbe Stunde später quälten wir uns zum Frühstück. Der Bus zum Start ging um 5:45 Uhr. Eine Stunde lang dauerte die Fahrt. Im Engadin wurde es gerade erst hell.
In Maloja angekommen begann das "Rennen zum Rennen": Ski und Stöcke mussten in eine günstige Position im Startblock gelegt werden. Der war allerdings gut einen Kilometer von der Bushaltestelle entfernt. Den Weg dorthin legten wir nicht gemütlich sondern im Laufschritt zurück - und das lohnte sich: Ich konnte meine Ski in der ersten Reihe platzieren. Eine Top-Ausgangsposition für den Wettkampf. Doch noch waren es zwei Stunden bis Rennbeginn - und die hatten es in sich.
Etwas für Kalt-Start-Spezialisten
Minus 16 Grad zeigte das Thermometer an. Nicht gerade die angenehmste Temperatur, wenn man Zeit toschlagen muss. Eingemummelt in unsere Wechselklamotten wartete ich eine Minute nach der anderen - wärmer wurde es dabei nicht. Eine Stunde vor dem Start gab ich schließlich auch meine Wechselklamotten ab. Nur im dünnen Lycra-Anzug bekleidet fror ich jetzt noch mehr. Meine Hände spürte ich nicht mehr und meine Nasenspitze fühlte sich ebenfalls taub an. Das Red Bull, mit dem ich mich eigentlich für den Wettkampf pushen wollte, war gefroren. Im Nachhinein glaube ich, dass mir nie zuvor so kalt war.
Eine halbe Stunde vor Rennbeginn kam endlich die lang ersehnte Sonne. Es wurde langsam wärmer. Als ich schnell noch meine Blase entleerte, hatte ich dennoch das Gefühl, nach innen zu gefrieren. Lange Zeit darüber nachzudenken hatte ich aber nicht - 15 Minuten vor dem Start schlüpfte ich in meine Ski. Da ich meine Finger nicht wirklich bewegen konnte, zog ich meine Stöcke mit Hilfe der Zähne an. Wie ich gleich meinen Puls auf 190 bringen sollte, war mir ein Rätsel. Wenigstens wusste ich, dass allen anderen genauso ging.
Anfänger-Glück
Das nächste Problem zeichnete sich aber schon ab: Der Start an sich. 10.000 Langläufer, Schulter an Schulter. Meine Stöcke hatte ich zwischen den beinen meine Nachbarn. Wie um Himmels Willen sollte ich hier skaten? Die Frage beantwortete sich, nachdem der Startschuss gegeben wurde: gar nicht! Auf dem ersten Kilometer war ausschließlich Doppelstock angesagt. Dennoch stürzten viele Läufer. Und die gebrochenen Carbon-Stöcke habe ich irgendwann gar nicht mehr mitgezählt. Ich habe wohl das Glück des Anfängers erwischt und konnte mich aus allen Scharmüzeln heraushalten.

Traumstart bei Traumwetter - nur etwas wärmer hätte es sein können
Nach fünf Kilometern fand ich meinen eigenen Rythmus. Puls 180, das sollte passen. Es war ein guter Tag, das merkte ich schnell. Obwohl ich bereits sehr weit vorne gestartet war (vor meinem Block der Elite B kam nur noch Elite A und die Elite selbst) überholte ich ständig andere Teilnehmer.
[...] wird fortgesetzt [...]

Die erste Hälfte bis Pontresina lief hervorragend

Die Goland-Höhen: Ich habe das Gefühl, rückwärts zu laufen

Harald fuhr trotz Stockbruch ein sehr gutes Rennen

Mein Einbruch ab Kilometer 30 ist deutlich erkennbar |
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Donnerstag, 12. Februar 2009 - Vereinsmeisterschaf Moosham (6 km) |
Langsam macht es klick
Skating-Wettkämpfe laufen komplizierter ab als Radrennen. Beim Ganghoferlauf in der Leutasch hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, "durchzublicken".
Die Strecke des Internationalen Ganghoferlaufs kannte ich gut. Oft genug war ich sie beim Training abgefahren. Dementsprechen gut vorbereitet war ich auch am Renntag.
Am Start machte ich allerdings wieder einen bekannten Fehler: Ich stelle mich viel zu weit hinten auf. Und gerade die Anfangsposition ist beim Langlaufen entscheidend. Überholen ist schwer. Und wenn eine Gruppe einmal weg ist, kann man sie kaum mehr einholen. Die ersten Kilometer verbrachte ich trotzdem wohl oder übel mit - genau - überholen. Immer im Blick hatte ich dabei Georg Hodolitsch, der mich bei der Vereinsmeisterschaft des SC Moosham nur knapp geschlagen hatte.
Er hatte allerdings das Glück des Tüchtigen und schaffte es in eine vordere Gruppe. Ich machte mich mit sechs anderen Skatern an die Verfolgung, aber auf der schnellen Strecke war es fast nicht möglich, Boden gut zu machen. Nach zehn Kilometern hatte ich auf Georg 50 Sekunden Rückstand, im Ziel war es genau gleich viel.
Dennoch war es ein für mich gutes Rennen. Auf den Sieger verlor ich über die 20 Kilometer "nur" 8:45 Minuten. Beim König-Ludwig-Lauf war es über die selbe Distanz noch mehr als doppelt so viel. |
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Donnerstag, 12. Februar 2009 - Vereinsmeisterschaf Moosham (6 km) |
Dabei sein ist alles
Letzter bei der Vereinsmeisterschaft des SC Moosham ... ei, ei ei!
Die Mooshamer Vereinsmeisterchaft war für mich eine Doppelbelatung. Neben dem eigentlichen Rennen machte ich gleichzeitig den Presse-Bericht. Gott-sei-Dank half mir Karl Kolbeck beim Fotografieren, so dass ich mich wenigstens ein bischen auf die sech Kilometer lange Skating-Strecke konzentrieren konnte.
Das Rennen selbst verlief eigenartig: Bereits nach einem Kilometer holte ich die vor mir gestartete Teilnehmerin ein. Allerdings wurde auch ich direkt vom späteren Sieger, Max Kneissl, überholt. Der chlug ein Tempo an, das einfach nur Wahnsinn war: Ich hatte nicht den Hauch einer Chance, wenigsten kurz dran zu bleiben. Am Ende landete ich auf dem gloreichen letzten Platz. Was soll man sagen? Dabei sein ist alles!

Der Letztplatzierte bei der Vereinsmeisterschaft des SC Moosham
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Sonntag, 8. Februar 2009 |
Es ist wieder soweit: Diese Woche hat mich eine leichte Grippe flachgelegt. Ins Training kann ich wohl leider erst wieder Ende nächster Woche einsteigen. Wie gut, dass dieser Winter nur ein "Probelauf" ist ... |
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Samstag, 31 . Januar 2009 - 37. König Ludwig Skilanglauf (20 km) |
Um eine Erfahrung reicher
Neben Till Eulenspiegel zu starten ist lustig - aber nicht, wenn es sich negativ auf das Ergebnis auswirkt.
Genau, richtig gelesen! Neben einem als Hofnarr verkleideten Sportler stand ich beim König-Ludwig-Lauf in Oberammergau am Start. Stehen bringt es dabei auf den Punkt: Bis ich endlich mein eigenes Tempo laufen konnte, war bereits die Hälfte des Rennens vorbei.
Daran bin ich natürlich selber Schuld gewesen. Unerfahren wie ich nun einmal im Ski-Langlauf noch bin, legte ich meine Ski erst 15 Minuten vor dem Start auf die Strecke. Dass ich trotz dieses Zeitpolsters bereits im hinteren Teil des Feldes lag, hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Da man sich beim Skating nicht so einfach wie beim Radfahren durch das Feld schummeln kann, verlief das Rennen dementsprechend zäh. So wechselten sich reine "Schiebe-Passagen" mit kurzen Stücken ab, auf denen man wirklich stand und warten musste, bis es weiter ging.

Aufholjagd beim König-Ludwig-Lauf in Oberammergau
Wer darauf aber keine Rücksicht nahm waren die vorderen Starter und vor allema uch die Zeit. Die lief und lief und stand bei Kilometer zehn bereits bei glatten 35 Minuten. Erst ab hier konnte ich Gas geben. Die Ziellinie, knapp neun Kilometer später überquerte ich nach 59 Minuten - den anvisierten 20er-Schnitt hatte ich damit leider verpasst. Dennoch reichte es im gemischten Feld der Männer und Frauen zu einer Platzierung am Ende des vorderen Drittels: 202. von 613 Athleten. Fazit: Das nächste Mal weiter vorne starten.
Trotz des schleppenden Beginns war das Rennen für mich eine interessante Sache - in zweierlei Hinsicht: So konnte ich meine neuen Fischer RCS Carbon Lite Skating-Ski das erste Mal im Wettkampf testen (die Teile gehen ab!); und am handgelenk trug ich zum ersten Mal den Garmin Forerunner 405. Ein wirklich tolles Gerät. Die Aufzeichnung meines Wettkampfes findet ihr in der Rubrik » Training. |
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Sonntag, 25. Januar 2009 - Ski-Trail Tannheimer Tal (35 km) |
Erkältung zwingt mich zur Aufgabe
Nach 15 von 35 Kilometern war das Abenteuer Ski-Trail schon wieder vorbei
Bereits am Samstag in aller Frühe fuhr ich nach Tannheim, um mich auf den einen Tag später stattfindenden Ski-Trail vorzubereiten. Außerdem musste ich ja meine neues Ski (Danke, Marco!) ausprobieren. Vielleicht habe ich mich dabei verkühlt. Eventuell waren auch die Belastungen beim Nachstaffellauf und Penzberger Kellersprint am Vortag zu hoch. Mein immunsystem meldete nämlich am Abhend: "Werner, starte nicht." Kratzen im Hals, Kopfschmerzen - die typischen Erkältungs-Symptome ließen die Vorfreude auf das Rennen am Sonntag nicht gerade steigen.
Der Wettkampf-Tag brachte keine wirkliche Besserung, so dass ich mich schon sehr motivieren musste, um überhaupt beim Ski-Trail an denS tart zu gehen. Doch bereits beim Einlaufen war mir klar, dass ich das Rennen locker laufen und spätestens nach der ersten Runde über 15 Kilometern beenden würde. Und so kam es: Ich lief nach der Start-/Ziel-Geraden an den Rand, nahm meinen Transponder sowie die Startnummer ab, und gab auf. Eine deprimierende Entscheidung - aber mit Sicherheit die beste.
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Freitag, 23. Januar 2009 - 2. Penzberger Kellersprint (1.000 m) |
Dritter Platz beim Bahn-Sprint
Chris Leiters Kellersprint ist schon jetzt ein Kult - wie 2008 wurde ich Dritter
Grölende Zuschauer, ein nach Schweiß stinkender Keller-Raum und isotonische Getränke in Form von Weißbier - der Penzberger Kellersprint ist schon ein einmaliges Erlebnis. So ein Event durfte ich mir nicht entgehen lassen. Auch wenn ich schon sehr lange nicht mehr auf dem Rennrad gesessen bin, machte ich mich selbstverständlich auf den Weg zu Christoph Leiter nach Penzberg.

1.000 Meter Vollgas: Der Penzberger Kellersprint ist Kult! (Foto: Franz Moesbauer)
Gefahren wurde ein 1.000-Meter-Zeitfahren auf dem "Leiterschen Holzoval", einer virtuellen Strecke auf dem Tackx i-Magic. Natürlich ohne sich großartig aufzuwärmen. Mit von der Partie waren mit Christian Sacher, Jupp Hägele, Jürgen Goldhoferund Andi Moser auch einige bekannte Gesichter der hiesigen Renn-Szene. Dazu noch einige Sportkletterer - der Spaß konnte beginnen.

Ohne Warmfahren 1.000 Meter Vollgas - ob das gesund ist? (Foto: Franz Moesbauer)
Christian Sacher legte eine Top-Zeit hin: 1:07 Minuten benötigte er die kurze Strecke. Ich kam auf 1:14 Minuten. Das brachte mir in der Endabrechnung den dritten Platz - wie schon 2008.
Ergebnis 2. Penzberger Kellersprint:

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Donnerstag, 22 . Januar 2009 - 24. Mooshamer Nachtstaffelauf |
Spontaner Start
Eigentlich wollte ich in Moosham gar nicht antreten - eigentlich.
Ein Nachtstaffellauf ist schon etwas besonderes. Allerdings wollte ich aus Rücksicht auf den Ski-Trail im Tannheimer Tal gar nicht an den Start gehen. Doch wie das so ist, wenn man einmal vor Ort ist: Ich startete doch. In der zusammengewürfelten Mannschaft aus Läufern des veranstaltenden SC Moosham, die wie ich kein Team hatten. Wir kamen auf den sechsten Platz von acht Teams. In Anbetracht der Umstände geht das in Ordnung.

Gemeinsam mit Staffel-Partner Georg Hodolitsch bei der Siegerehrung
Bericht im Münchner Merkur
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Samstag, 10. Januar 2009 - 4. Nordischer Achenseelauf (13,6 km) |
Podiums-Gast beim Skating-Debüt
37. von 72 Teilnehmern auf der 15-Kilometer-Strecke des Achenseelaufs.
Ein Bilderbuchtag! Gemeinsam mit Lea fuhr ich in's österreichische Achenkirch, um am 4. Nordischen Achenseelauf teilzunehmen. Vor dem Start waren wir beide ungewohnt nervös - genau wie für mich war es auch für Lea der erste Skating-Wettkampf. Wir liefen die kurze Streckenvariante über zwei Runden (13,6 Kilometer). Die Langdistanz über 34 Kilometer wäre mir im Rennen noch eine Nummer zu groß gewesen. Mit von der Partie war auch Harald Faude vom RSC Wolfratshausen, mit dem ich in diesem Winter schon des öfteren beim Trainieren war. Harald war so tapfer, die lange Strecke in Angriff zu nehmen.
Mein Start verlief gut: Kein Sturz, kein abgetretener Stock. Ich fand schnell eine Gruppe, die mein Tempo lief. Nur drei Positionen hinter mir lief Harald. Gemeinsam hielten wir ohne Probleme den Anschluss an die vor uns laufenden Skater. Bergauf fühlte ich mich gut, bergab verlor ich jedoch Meter um Meter - meine 20 Jahre alten Ski liefen einfach nicht gut (es wird Zeit, dass die neuen kommen ...).

Harald kämpfte genauso mit Ski-Problemen wie ich
So kam es wie es kommen musste: Nach einer Runde fehlten mir gute 30 Sekunden auf meine Vordermänner. Gemeinsam mit Harald kämpfte ich mich bergauf zwar wieder heran - aber nur um in der Abfahrt erneut abgehängt zu werden. Auch Haralds Ski liefen nicht wie gewünscht. Und so blieben wir bis zum Ende der zweiten Runde zusammen. Ich bog ab ins Ziel, er auf die lange Distanz.
Als 37. von 72 Startern war ich mit einer Durchschnittgeschwindigkeit von knapp 20 Kilometer pro Stunde genau in's Mittelfeld gelaufen - absolut in Ordnung für meinen ersten Wettkampf. Lea kam zehn Minuten nach mir als 60. ins Ziel. Auch sie war flott unterwegs. Nach einer ausgiebigen Stärkung wurde es bei der Siegerehrung peinlich: Wir beide standen als Zweite in unseren Altersklassen auf dem Podium - aber nur, weil jeweils nur zwei Starter in den Kategorien vertreten waren.

Lea und ich werden jeweils Zweite in unseren Klassen ...

... aber nur, weil gerade einmal zwei in unseren Kategorien am Start standen
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Dienstag, 20. Januar 2009 |
Cervélo Test Team - Media-Wochenende
Nein, dieses Mal keine Ski-Langlauf-Geschichte: Für Procycling flog ich über das vergangene Wochenende nach Faro, Portugal, um über den Team-Launch der neuen Cervélo-Test-Teams zu berichten.
Für Cervélo fahren 2009 unter anderem der amtierende Tour-de-France-Sieger Carlos Sastre, Sprinter Thor Hushovd und - wie der Zufall will - auch Claudia Häusler vom RSC Wolfratshausen. Die vier Tage waren sehr informativ.

Claudia Häusler
Vor allem angenehm und hilfreich für meine Arbeit war die Offenheit des Teams gegenüber Medien: So saß man gemptlich zusammen beim Abendessen - egal ob Team-Manager, Tour-Sieger, Nachwuchs-Fahrerin, Mechaniker oder Journalist.
Es waren vier schöne Tage an der Atlantik-Küste - auch wenn das Wetter nicht immer perfekt war.

Das Cervélo_Test-Team im Faro, Portugal
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Samstag, 10. Januar 2009 - 4. Nordischer Achenseelauf (13,6 km) |
Podiums-Gast beim Skating-Debüt
37. von 72 Teilnehmern auf der 15-Kilometer-Strecke des Achenseelaufs.
Ein Bilderbuchtag! Gemeinsam mit Lea fuhr ich in's österreichische Achenkirch, um am 4. Nordischen Achenseelauf teilzunehmen. Vor dem Start waren wir beide ungewohnt nervös - genau wie für mich war es auch für Lea der erste Skating-Wettkampf. Wir liefen die kurze Streckenvariante über zwei Runden (13,6 Kilometer). Die Langdistanz über 34 Kilometer wäre mir im Rennen noch eine Nummer zu groß gewesen. Mit von der Partie war auch Harald Faude vom RSC Wolfratshausen, mit dem ich in diesem Winter schon des öfteren beim Trainieren war. Harald war so tapfer, die lange Strecke in Angriff zu nehmen.
Mein Start verlief gut: Kein Sturz, kein abgetretener Stock. Ich fand schnell eine Gruppe, die mein Tempo lief. Nur drei Positionen hinter mir lief Harald. Gemeinsam hielten wir ohne Probleme den Anschluss an die vor uns laufenden Skater. Bergauf fühlte ich mich gut, bergab verlor ich jedoch Meter um Meter - meine 20 Jahre alten Ski liefen einfach nicht gut (es wird Zeit, dass die neuen kommen ...).

Harald kämpfte genauso mit Ski-Problemen wie ich
So kam es wie es kommen musste: Nach einer Runde fehlten mir gute 30 Sekunden auf meine Vordermänner. Gemeinsam mit Harald kämpfte ich mich bergauf zwar wieder heran - aber nur um in der Abfahrt erneut abgehängt zu werden. Auch Haralds Ski liefen nicht wie gewünscht. Und so blieben wir bis zum Ende der zweiten Runde zusammen. Ich bog ab ins Ziel, er auf die lange Distanz.
Als 37. von 72 Startern war ich mit einer Durchschnittgeschwindigkeit von knapp 20 Kilometer pro Stunde genau in's Mittelfeld gelaufen - absolut in Ordnung für meinen ersten Wettkampf. Lea kam zehn Minuten nach mir als 60. ins Ziel. Auch sie war flott unterwegs. Nach einer ausgiebigen Stärkung wurde es bei der Siegerehrung peinlich: Wir beide standen als Zweite in unseren Altersklassen auf dem Podium - aber nur, weil jeweils nur zwei Starter in den Kategorien vertreten waren.

Lea und ich werden jeweils Zweite in unseren Klassen ...

... aber nur, weil gerade einmal zwei in unseren Kategorien am Start standen
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Montag, 5. Januar 2009 |
Back to the roots
Mit diesem abgedroschenen Motto möchte ich in's Sport-Jahr 2009 starten ("Change - I need" wäre noch schlimmer gewesen, als habt Nachsicht).
Warum ausgerechnet diese Floskel? Seit anderthalb Jahren treiben mich meine ständigen Knie-Probleme fast zur Verzweiflung. Nach einer mittlerweile zweistelligen Zahl an Arzt-Besuchen bin ich zumindest der Ursache der Beschwerden auf den Grund gekommen: Seit meiner Kindheit leide ich an einer Skoliose dritten Grades gekoppelt mit einem Beckenschiefstand und einer daraus resultierenden Beinlängendifferenz. Auf den Punkt gebracht: Horizontal ist mein Becken um 30 Grad, vertikal mein Rücken um 20 Grad verdreht.
Meine bisheriges Sport-Mottos "Alles außer Radfahren schadet meinem Leistungsvermögen" und "Dehen macht langsam" haben natürlich nicht gerade zu einer Besserung meiner Beweglichkeit beigetragen, so dass ich wohl im Sommer 2007 den Punkt überschritten habe, an dem mein Körper die Skoliose noch kompensieren konnte.
Aus diesem Grund habe ich mich seit Oktober nach Alternativen umgesehen - nach Sportarten, die meinen Rücken stärken und mir mehr Beweglichkeit verschaffen. Seien wir ehrlich: Als reiner Radfahrer ist man muskulär sehr einseitig aufgestellt. Das merkt man bereits nach nur einer halben Stunde Hallenfußball aber auch im Schwimmbad, wenn man nicht wegen eines top gebräunten Sixpacks Blickfang der Frauen ist sondern wegen eines magersüchtigen Oberkörpers mit Bauarbeiter-Bräune.
Neben dem Klettern und Schwimmen war es vor allem das Ski-Langlaufen, das mich (wieder) begeistert hat. Ski nordisch ist die sportliche Richtung, mit der ich als Kind überhaupt erst zum Leistungssport gekommen bin: Von 1994 bis 1998 war ich ich bei vielen Langlauf-Events im Alpenvorland am Start, gewann einmal die Gesamtwertng der hiesigen Rennserie und war Dritter der Oberlandmeisterschaften. Das alles kam wieder hoch, als ich Mite Dezember zum ersten Mal seit Jahren wieder auf Skating-Ski stand.
Jetzt, fast 200 Loipen-Kilometer später bin ich immer noch beschwedefrei. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, dieses Jahr den Spieß umzudrehen: Im Sommer werde ich mich auf die Langlauf-Saison 2009/2010 vorbereiten. Ins Trainingsalger werde ich nicht im Frühjahr fahren sondern im Herbst. Und die Destinationen liegen nicht am Meer sondern auf einem Gletscher.
Einen ersten Formcheck mache ich am 10. Januar beim 15-Kilometer-Rennen am Achensee. Es wird mein erster Langlauf-Wettkampf seit elf Jahren sein ...

Bis dahin noch ein schönes Wintertraining und einen guten Rutsch in's neue Jahr,
Euer Werner |
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